Lebendige Wälder

Einladung  Wandern im Soonwald  Gesundheit durch die Natur.

Wanderung durchs wildromantische Hoxbachtal mit Anregungen für Körper und Geist. Der durch das SWR Fernsehen bekannt gewordene Waldführer Bernd -Uwe Philippi, erfahrener Kenner des fantastischen Innenlebens unseres Waldes lädt wieder einmal zu einer seiner beliebten Wanderungen ein.

Termin:  Karfreitag 19.April 12 Uhr
Dauer:   ca 3 Stunden
Schwierigkeit: Mittel/ festes Schuhwerk wird empfohlen
Treffpunkt: Seesbach Sportplatz Parkplatz

Von Seesbach aus wandern wir ein Stück des verwunschenen Willigesweg zur Schinderhanneshöhle am Hoxbach. Am Grillplatz an der Schinderhanneshöhle gibt es leckere Grillspezialitäten wie Steaks vom Soonwaldschwein, Wildbratwurst und verschiedene Getränke. Um eine gute Vorbereitung sicher zu stellen, bittet unser Team um eine kurze Anmeldung. Tel.06754-1322.


Frühlingsaktion, Landfrauen Dichtelbach, 26.04.2019, von 16.00 bis 18.00 Uhr

Wir tun was; Energiepflanze als Insektennahrung, von Michaela Clemens-Kopp

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Rund ein Drittel aller Nahrungsmittel in der westlichen Welt geht direkt auf die Bestäubung durch Insekten zurück. Das Essen der Zukunft wäre ohne Insektenbestäuber entschieden fader. Das Verschwinden der Insekten betrifft also alle Menschen. Hier geht es um viel mehr als Honigbienen, Wespen oder nervige Stechmücken. Insekten sind die größte Tiergruppe weltweit, sowohl in ihrer Vielfalt als auch in ihrer Masse. Viele Wildbienen z. B. verhungern im Sommer, weil sie auf ganz bestimmte Pflanzen angewiesen sind und nicht so einen großen Flugradius haben, wie die Honigbiene. Wildbienen sind meist Einsiedler und haben nur eine Aufgabe: sie bestäuben. Honigbienen dagegen produzieren Honig und werden von ihrem Imker gepflegt.

In diesem Zusammenhang haben wir überlegt, was können wir hier Vorort tun? Zusammen mit Imker Manfred Roos verteilen wir eine Staude namens durchwachsene Silphie. Diese Staude wird ca. 2,50 m hoch und blüht ab dem 2. Jahr etwa von Juni bis September, gerade dann, wenn Wildbienen und viele andere Insekten wenig Nektar finden oder hungern.

In Deutschland wird sie von einzelnen Landwirtschaftsbetrieben als Futter- und Silagepflanze oder für die Verwertung in Biogasanlagen angebaut. Bei Kleingärtnern ist sie durch ihren extensiven Anbau und die Langlebigkeit als Nutzpflanze beliebt. Ebenso bei Imkern, da Korbblütler für Bienen und viele andere Insekten interessant sind. Für Haustiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Schafe oder Ziegen eignet sie sich hervorragend als Grünfutter. Sie ist vor allem aufgrund ihrer Anpassung an trockene Standorte interessant, da sie, anders als etwa der Mais, ihre Feuchtigkeit nicht nur aus dem Boden, sondern auch aus den Blattbechern beziehen kann. Übersteht längere Kälteperioden schadlos, also bestens für den Hunsrück geeignet. Die Silphie eignet sich übrigends hervorragend als Sichtschutz zum Nachbarn hin und kann etwa 20 Jahre alt werden.

Wir sollten uns der Aufgabe widmen, Lebensräume für Insekten zu erhalten oder neu zu schaffen. Langfristig gesehen hilft, wer in einem naturnahen Garten mit einer artenreichen Kombination für ein großzügiges, monatelanges Blütenangebot sorgt, egal, ob es sich um Nektar- oder Pollenpflanzen handelt. Die sinnvoll gestaffelte Mischung macht’s. Wir alle können etwas tun.

Pflanzenabgabe gegen einen kleinen Obulus am Freitag 26.04.2019, von 16.00 bis 18.00 Uhr
auf dem Kohlhof 2,
Familie Kopp,
55494 Dichtelbach,
solange der Vorrat reicht...


Wildburgenteam Erlebnistour „Nationalpark zwischen alten Wäldern und bizarren Felsen“

ab Januar 2019 jeden Sonntag von 14:00 bis 16:30 Uhr.
Dauer: 2,5 Stunden.
Schwierigkeit: leicht bis mittel, für Familien mit Kindern geeignet (für Kinderwagen nicht geeignet). Festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung sind für die Teilnahme erforderlich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Tour findet ganzjährig bei jedem Wetter statt, außer bei Gefahrensituationen z. B. durch Wetter (Sturm, Gewitter, Glatteis).
Startpunkt: Rangertreff Wildenburg.
Kosten: 10 €/Person, Kinder bis 14 Jahre frei.

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Projekt Lebendige Wälder der Hunsrück-Nahe-Region startet durch

„Lebendige Wälder“- das gab es schon einmal in den Gründungszeiten des Regionalbündnis Soonwald-Nahe. Dies führte letztlich zu Entwicklungen wie dem Naturpark oder auch Einzelprojekten wie der Wacholderheide Woppenroth. Seit einigen Monaten wurde ein Neustart vorbereitet, ein erstes Positionspapier erarbeitet (s. Anlage) und nun gab es das erste Treffen, zu dem das Regionalbündnis seine Mitglieder am 30.1. 2019 eingeladen hatte.
Erfreulich viele folgten diesem Aufruf und bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass hier enorm viele Kompetenzen versammelt waren. Auch war die Gebietskulisse sehr gut repräsentiert. Neben Vorstandsmitgliedern des Vereins waren der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Naturpark Soonwald-Nahe, fast alle Forstämter, SooNahe, Naturschutz und Ökologie, Landfrauen, Tanzpädagogik, Umweltpädagogik, Wanderführer und Wissenschaft vertreten.
Schwerpunkte des Abends waren eine Diskussion über das Selbstverständnis und die Zielsetzung des Projektes und eine eine Sammlung von Projektideen, die unter dem Dach der Lebendigen Wälder präsentiert werden könnten.
Selbstverständnis und Zielsetzung: Lebendige Wälder soll zu einem Aktionsdach und einer Plattform werden, die in der Region in Absprache mit dem Regionalbündnis genutzt werden kann, um Projekten zum Thema Wald eine höhere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Sie dient zur Kommunikation und Kooperation der Akteure in diesem Handlungsfeld.
Projektideen: s. Liste im Anhang als erste Sammlung
Weiteres Vorgehen: Es gründet sich bei dem Treffen eine Arbeitsgruppe, die erst einmal über Mailverteiler kommuniziert und in bestimmten Abständen Treffen organisiert. Ideen, Anregungen und Projektvorschläge gehen ans Regionalbündnis. Die weitere Entwicklung ergibt sich aus der praktischen Arbeit der nächsten Monate.


Lebendige Wälder in der Hunsrück-Nahe-Region                               
Positionspapier 2018/19

Als im Rahmen der Konversion Pferdsfeld vor 20 Jahren Konzepte für die Weiterentwicklung der Soonwaldregion gesucht wurden (Heimat hat Zukunft), kam der Kontakt des Regionalbündnis Soonwald-Nahe mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zustande. Der Soonwald wurde in deren bundesweites Projekt „Lebendige Wälder“ aufgenommen und konnte somit mit einem höheren Bekanntheitsgrad präsentiert werden. Unter anderem floss dies auch in die Gründungsphase des Naturpark Soonwald-Nahe ein. Durch andere thematische Schwerpunkte der DUH kam das Projekt unter diesem Titel später zum Erliegen.  

In der aktuellen Diskussion über die Gesamtentwicklung des Hunsrückraumes (Kooperation Naturparke mit Nationalpark, Biotopverbünde etc.) entwickelte sich zusammen mit den Forstamtsleitern die Idee, das Projekt „Lebendige Wälder in der Hunsrück-Nahe-Region“ zu reaktivieren und als Plattform für Kooperationen und Marketing nach innen und außen zu nutzen.

Dabei soll der gesamte Lebensraum Wald und Waldumfeld berücksichtigt und dargestellt werden. Geologie, Flora und Fauna sind die natürlichen Voraussetzungen. Aber der Wald in seiner heutigen Form hat sich wesentlich auch mit der Nutzung durch den Menschen entwickelt: die Förster, die Jäger, die Bewohner der Dörfer im und am Wald mit traditionellen Nutzungsformen und heutzutage auch die Touristen. Dies alles sind Faktoren, die den Wald lebendig machen.

Unsere Wälder bergen großes Potenzial. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, die Naturparke Saar-Hunsrück und Soonwald-Nahe, sowie die lichten Wälder rund um die Naheauen sind für die Bevölkerung wahre Schätze für Erholung und Voraussetzung für die touristische Verwertbarkeit.

Ein wesentliches Ziel des Projektes ist die Vernetzung der Lebendigen Wälder in unserer Region, sowohl hinsichtlich der natürlichen Gegebenheiten (Biotopvernetzungen) als auch auf der Ebene der Akteure rund um das Thema. Die Vielfalt ebenso wie die gebietsübergreifenden Gemeinsamkeiten sollen herausgearbeitet und genutzt werden. Dies bietet große Chancen. Es entstehen intensivere Kommunikation, neue Verbindungen und Partnerschaften und die Möglichkeit der Moderation bei Konflikten. Durch den Verbund und die damit ausgedrückte Wertigkeit kann das Thema Wald und damit verbundene Einzelprojekte eine ganz neue Dynamik entwickeln.

„Lebendige Wälder“ kann eine Dachmarke werden für möglichst viele Akteure und Projekte in der Hunsrück-Nahe-Region unter der dann viele konkrete Aktivitäten laufen können. Geplant ist die Einbeziehung aller fachlich Beteiligten, aber auch die Öffnung für möglichst viele interessierte Menschen.


Ideensammlung Lebendige Wälder

Waldrandprogramm
einschl. Thema Blumen und Kräuter auf Randmahdstreifen
Maßnahemn gegen Insektensterben
Waldwiesen, Verknüpfung mit Regionalbündnis-Projekt „Lebendigen Wiesen“

Hochwasserschutz, Vernässung
Lebendiges Wasser aus Lebendigen Wäldern (Schwollener)
gesundes Wasser für gesunde Fische (Forellenhöfe Trauntal und Hahnenbachtal)
Verknüpfung mit Regionalbündnis-Projekt „Lebendige Nahe“ (incl. deren Seitenbäche)

Ausbau der Route der Trekkingplätze
Touristische Projekte im Wald
Kürzere Schleifenwege (4-max. 10 km) analog Traumschleifen

Waldpädagogik
Rotarier-Projekt (Club Simmern) im Frühjahr
mit Forstamt Simmern am Jugendzentrum Am Zug Kirchberg
Geführte Wanderungen
Junior-Ranger
Nationalparktouren (Wildenburg etc.)
Tanzort Wald (Moos-Jam, Sommertanzwoche)

Historische Stätten (Hütten wie Gräfenbacherhütte)
Bodenarchäologie (Waldentwicklung/Vegetationsentwicklung je nach Vornutzungen)

Weiterführung des Life-Projekts, Entfichtungen etc.
Bergwaldprojekt 16.-22. Juni 2019
Aktion Grün des Landes nutzen
Bänder des Lebens unterstützen und aufgreifen

Lebensmittelproduktion aus dem Wald
Wildvermarktung
Lebensraumkonzept Wild
Jagd und Wildregulierung
Wildkatzenkorridore, Hunsrück als größtes Wildkatzenvorkommen bundesweit

Waldleben, Biodiversität
Waldnutzung und Naturschutz
Alte Buchenbestände schützen
Wacholderheiden herausarbeiten (Heidefest Woppenroth 1.9.2019)

Holznutzung mit zertifiziertem Holz (Brennholz, Weihnachtsbäume)


Lebendige Wälder in der Hunsrück-Nahe-Region

Wir starten (erneut) eine Aktion "Lebendige Wälder in der Hunsrück-Nahe-Region" und greifen dabei auf unser gemeinsames Projekt mit der Deutschen Umwelthilfe aus unseren Anfangszeiten zurück. Nach einigen Vorgesprächen und Vorbereitungen gehen wir nun in die Breite und laden alle Interessierten an diesem Thema ein zu einem Treffen am Mittwoch, 30. Januar 2019 um 17.30 Uhr ins Forstamt Bad Sobernheim, Felkestraße 12, Tel. 06751-857990. 
Auf der Basis des beiliegenden Papieres, das wir Ihnen schon einmal Ende letzten Jahres geschickt hatten, wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie und was wir zu diesem Thema gemeinsam anpacken könnten. Es liegt eine Menge Potenzial darin, wenn es gelingt, die Akteure zusammen zu führen und die Lebendigen Wälder als durchgängige "Marke" und Plattform zu nutzen. Wir würden uns sehr freuen, wenn aus den Bereichen Forst, Jagd, Natur, Tourismus möglichst viele Personen an dem Treffen teilnehmen, aber eben auch gerade einfach "Interessierte", die zu diesem Thema etwas beitragen wollen. Wegen der genaueren Planung des Abends wären wir für eine kurze Rückmeldung dankbar, wer kommen will.


Lebendige Wälder in der Hunsrück-Nahe-Region       

 im Januar 2019
Als im Rahmen der Konversion Pferdsfeld vor 20 Jahren Konzepte für die Weiterentwicklung der Soonwaldregion gesucht wurden (Heimat hat Zukunft), kam der Kontakt des Regionalbündnis Soonwald-Nahe mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zustande. Der Soonwald wurde in deren bundesweites Projekt „Lebendige Wälder“ aufgenommen und konnte somit mit einem höheren Bekanntheitsgrad präsentiert werden. Unter anderem floss dies auch in die Gründungsphase des Naturpark Soonwald-Nahe ein. Durch andere thematische Schwerpunkte der DUH kam das Projekt unter diesem Titel später zum Erliegen.  

In der aktuellen Diskussion über die Gesamtentwicklung des Hunsrückraumes (Kooperation Naturparke mit Nationalpark, Biotopverbünde etc.) entwickelte sich zusammen mit den Forstamtsleitern die Idee, das Projekt „Lebendige Wälder in der Hunsrück-Nahe-Region“ zu reaktivieren und als Plattform für Kooperationen und Marketing nach innen und außen zu nutzen.

Dabei soll der gesamte Lebensraum Wald und Waldumfeld berücksichtigt und dargestellt werden. Geologie, Flora und Fauna sind die natürlichen Voraussetzungen. Aber der Wald in seiner heutigen Form hat sich wesentlich auch mit der Nutzung durch den Menschen entwickelt: die Förster, die Jäger, die Bewohner der Dörfer im und am Wald mit traditionellen Nutzungsformen und heutzutage auch die Touristen. Dies alles sind Faktoren, die den Wald lebendig machen.

Unsere Wälder bergen großes Potenzial. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, die Naturparke Saar-Hunsrück und Soonwald-Nahe, sowie die lichten Wälder rund um die Naheauen sind für die Bevölkerung wahre Schätze für Erholung und Voraussetzung für die touristische Verwertbarkeit.

Ein wesentliches Ziel des Projektes ist die Vernetzung der Lebendigen Wälder in unserer Region, sowohl hinsichtlich der natürlichen Gegebenheiten (Biotopvernetzungen) als auch auf der Ebene der Akteure rund um das Thema. Die Vielfalt ebenso wie die gebietsübergreifenden Gemeinsamkeiten sollen herausgearbeitet und genutzt werden. Dies bietet große Chancen. Es entstehen intensivere Kommunikation, neue Verbindungen und Partnerschaften und die Möglichkeit der Moderation bei Konflikten. Durch den Verbund und die damit ausgedrückte Wertigkeit kann das Thema Wald und damit verbundene Einzelprojekte eine ganz neue Dynamik entwickeln.

„Lebendige Wälder“ kann eine Dachmarke werden für möglichst viele Akteure und Projekte in der Hunsrück-Nahe-Region unter der dann viele konkrete Aktivitäten laufen können. Geplant ist die Einbeziehung aller fachlich Beteiligten, aber auch die Öffnung für möglichst viele interessierte Menschen.